29.09.2026

Engelmann holt Deutschlands begehrtesten Wirtschaftspreis

Am 26.09.2026 hat Engelmann den Großen Preis des Mittelstandes gewonnen. Wir gehören damit zu den Top 3 Mittelständlern in Baden-Württemberg und zu den Top 27 Mittelständlern in ganz Deutschland. Im Jahr 2025 wurden wir nominiert und schafften es auf Anhieb ins Finale. Seither durften wir uns als einen der Top 50 Mittelständler Deutschlands bezeichnen. Im Jubiläumsjahr 2026 ändert sich dies nun. Nun dürfen wir uns als einen der Top 27 Mittelständler aus ganz Deutschland bezeichnen.

Fangen wir von vorn an

Der Preis wird seit mehr als 30 Jahren jährlich vergeben von der Oskar-Patzelt-Stiftung aus Leipzig. Er ist nicht finanziell dotiert, sondern stellt eine symbolische Ehrung für die eigene Leistung dar. Im Laufe mehrerer Monate schauen sich unabhängige Juroren diejenigen Unternehmen an, die Einblick in die jeweils letzten fünf Unternehmensjahre gewähren. Ein Unternehmen wird in Gänze betrachtet. Es geht um:

▷ Umsatz, Rentabilität, Eigenkapitalentwicklung und Investitionen
▷ Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition
▷ Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
▷ Mitarbeiterbegeisterung
▷ Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
▷ Innovationsförderung, Modernisierung, Prozessoptimierung
▷ Kooperationsfreudigkeit
▷ Engagement für Umwelt, Soziales, Bildung, Unternehmertum und Ehrenamt
▷ Marketingaufwendungen
▷ Kommunikationskonzept und Differenzierung
▷ Kundenservice, Events, Messen, Medien

Die Unternehmen, die in all diesen Kriterien besonders hervorstechen, werden als Finalist geehrt. So wie Engelmann im Jahr 2025. Die besten Unternehmen erhalten den Großen Preis des Mittelstandes.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Preis

Bundesweit waren im Jahr 2026 insgesamt 4.817 Unternehmen nominiert. In Baden-Württemberg waren es 1.494 Mittelständler. Davon schafften es bundesweit 476 und Baden-Württemberg-weit 81 Unternehmen in die letzte Runde. Als Finalist ausgezeichnet wurden bundesweit 49 und Baden-Württemberg-weit 8 Unternehmen. Preisträger gab es im Jahr 2026 dann bundesweit 27 und Baden-Württemberg-weit 3 Unternehmen.

Foto: © Susanne Kurz | Oskar-Patzelt-Stiftung

Die bei der Preisverleihung vorgetragene Laudatio

Energie effizient genutzt, Wasser verantwortungsvoll gemessen und Verbräuche transparent abgerechnet werden – dafür steht die Engelmann Sensor GmbH aus Wiesloch. Mess- und Kommunikationslösungen, die Wärme, Kälte und Wasser präzise erfassen, Daten sicher übertragen und damit die Grundlage für eine zukunftsfähige Energienutzung legen – zunehmend per Funk, digital vernetzt und konsequent auf Submetering-Anwendungen ausgerichtet. In knapp fünf Jahrzehnten hat sich das Unternehmen von einem spezialisierten Wärmezählerhersteller zu einem technologischen Taktgeber entwickelt. Besonders sichtbar wird der Innovationsgeist des Unternehmens in seinen Leuchtturmprodukten.

Der Heizkostenverteiler Unifix ist ein Beispiel dafür, wie Engelmann branchenweite Probleme praxisnah löst: Statt vieler unterschiedlicher Geräte für verschiedene Wärmeleitplatten benötigen Monteure nur noch ein System, das nahezu alle gängigen Platten in Europa unterstützt. Das reduziert Komplexität auf der Baustelle, spart Zeit, verringert Lageraufwand und macht Installationen robuster gegenüber Lieferengpässen. Ein Alleinstellungsmerkmal von besonderem Gewicht ist der kreislaufwirtschaftliche Ansatz. Engelmann nimmt gebrauchte Zähler systematisch zurück, zerlegt sie und führt wertvolle Komponenten einem neuen Produktlebenszyklus zu. Neue Geräte werden so entwickelt, dass sie möglichst gut recycelbar sind; cradle-to-cradle-Denken ist hier das Prinzip. Diese technische und ökologische Stärke wird flankiert von einer außergewöhnlichen Kunden- und Serviceorientierung. Engelmann versteht sich nicht als reiner Gerätehersteller, sondern als Partner mit ganzheitlichem Serviceansatz: Ein eng verzahntes Team aus Vertrieb, technischem Service, Produkt- und Qualitätsmanagement betreut die Kunden persönlich und langfristig.

Die interne Kultur bildet ein stabiles Fundament. Weiterbildung auf Knopfdruck, strukturierte Onboarding-Programme, flexible Arbeitszeit- und Homeoffice-Regelungen, gelebte Fehlerkultur und ein Regelkommunikationssystem, das Transparenz und Beteiligung fördert, machen Engelmann zu einem attraktiven Arbeitgeber. Führung wird als Verantwortung auf Augenhöhe verstanden. Vor allem aber ist es die Fähigkeit zur Veränderung, die Engelmann auszeichnet. Das Unternehmen hat die frühere Abhängigkeit von einem einzigen Großkunden hinter sich gelassen, sein Geschäft breit diversifiziert, internationale Märkte erschlossen und sich von einem Produktfokussierer zu einem kreislaufwirtschaftlich ausgerichteten Systemanbieter entwickelt. In einer Zeit, in der Energieeffizienzrichtlinien, Digitalisierung und Klimaschutz ganze Branchen neu ordnen, steht Engelmann damit beispielhaft für ein mittelständisches Unternehmen, das technologische Führerschaft, Umweltverantwortung und gelebte Kundennähe zu einem tragfähigen Zukunftsmodell verbindet.