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Bei den Durchflusssensoren konnten wir die Entwicklungszeiten durch den Einsatz moderner, wissenschaftlich fundierter Simulations- und Testmethoden halbieren.
Bei der Entwicklung wurde auch auf eine fertigungsgerechte Konstruktion geachtet: Der Durchflusssensor besteht aus wenigen Teilen, die ohne Verwechslungsmöglichkeit einfach montiert werden können. Die magnetfreie Abtastung des Flügelrades ist rückwirkungsfrei und besitzt eine sehr hohe Störsicherheit. Die Durchflusssensoren werden zu 100% geprüft und geeicht. Dazu werden sie auf einem computergesteuerten Prüfstand vollautomatisch vorgewärmt und gespült sowie bei drei Durchflüssen gemessen. Die Volumenmessungen erfolgen ausschließlich gegen hochpräzise Waagen. Die Impulswertigkeiten jedes einzelnen Sensors werden in einer zentralen Datenbank gespeichert, von wo aus sie bei der späteren Wärmezählermontage abgerufen werden. Für die Entwicklung unserer Rechenwerke setzen wir moderne Entwicklungswerkzeuge wie z.B. PISPICE (numerische Simulation) oder MathCAD (Symbolische und numerische Schaltungsberechnung) ein. Das Ergebnis dieser Entwicklung sind extrem energiesparende, hochgenaue Rechenwerke.
Um auch bei den Rechenwerken eine hohe Zuverlässigkeit zu gewährleisten, fertigen wir unsere elektronischen Baugruppen auf einer für unsere Produkte spezifisch konfigurierten SMD-Bestückungslinie selbst. Die Linie besteht aus einem vollautomatischen Schablonendrucker, einem hochflexiblen Sechskopf-Bestückungsautomaten sowie einem Drei-Zonen-Reflow-Lötofen. Der Schablonendrucker trägt die Lötpaste mit einer Toleranz von wenigen Mikrometern auf die Leiterplatten auf, wobei das Druckergebnis zu 100% mit einer 3D-Kamera überprüft wird. In der Fühlerproduktion erfolgt das Etikettieren, Löten und Rollieren auf eigens von Engelmann entwickelten Fertigungseinrichtungen. Alle Fühler werden in hochgenauen Temperaturbädern bei drei Temperaturen vermessen. Auch hier werden alle Daten in der zentralen Datenbank gespeichert.
Bei der Endmontage des Wärmezählers werden die individuellen Kennlinien für die beiden Temperaturfühler und den Durchflusssensor aus der Datenbank abgerufen und in die Elektronik einprogrammiert. Erst durch diese elektronische Justage entsteht der hochpräzise Engelmann-Wärmezähler.
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